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            <title> Tim Rosenstock: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright> Tim Rosenstock</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 12:51:48 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Thu, 10 Sep 2026 12:51:48 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-77433</guid>
                <pubDate>Fri, 29 May 2026 12:14:34 +0200</pubDate>
                <title>Gutachten untermauert: Rolf Baginski als Todesopfer rechter Gewalt anerkennen</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/gutachten-untermauert-rolf-baginski-als-todesopfer-rechter-gewalt-anerkennen/</link>
                
                <description>Es ist keine neue Forderung, die wir aufmachen: Rolf Baginski muss endlich als Todesopfer rechter Gewalt anerkannt werden. Untermauert wird unsere Forderung durch das Gutachten der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin, welches zu eben jenem Schluss gekommen ist. Dazu hatten meine liebe Genossin Katharina König-Preuss und ich auch vor Jahren bereits einen gemeinsamen Text veröffentlicht: https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/koenig-preuss-und-rosenstock-der-fall-baginski-macht-deutlich-taeterschutz-darf-nie-mehr-vor-opferschutz-stehen/</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist keine neue Forderung, die wir aufmachen: Rolf Baginski muss endlich als Todesopfer rechter Gewalt anerkannt werden. Untermauert wird unsere Forderung durch das Gutachten der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin, welches zu eben jenem Schluss gekommen ist. Dazu hatten meine liebe Genossin Katharina König-Preuss und ich auch vor Jahren bereits einen gemeinsamen Text veröffentlicht: <a href="https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/koenig-preuss-und-rosenstock-der-fall-baginski-macht-deutlich-taeterschutz-darf-nie-mehr-vor-opferschutz-stehen/" target="_blank">https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/koenig-preuss-und-rosenstock-der-fall-baginski-macht-deutlich-taeterschutz-darf-nie-mehr-vor-opferschutz-stehen/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Besonders brisant ist der Fall aber auch, weil einer der Haupttäter des Angriffs, Michael See, tief im NSU-Komplex verwurzelt ist. Er wurde nicht nur angefragt, das NSU-Kerntrio zu verstecken, sondern war auch der Herausgeber des „Sonnenbanner“, einer Zeitschrift, in der die Blaupause für eine rechtsterroristische Terrorzelle wie es der NSU war, abgedruckt wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor dem Hintergrund, dass das Gutachten unsere Forderung nach Anerkennung Rolf Baginskis als Todesopfer rechter Gewalt untermauert und Michael See im NSU-Komplex tief verwurzelt ist, wirft Katharina daher vollkommen berechtigt die Frage auf, ob Rolf Baginski daher nicht als 11. Todesopfer des NSU-Komplexes gewertet werden müsste. Zur Pressemitteilung unserer Landtagsfraktion mit Katharina König-Preuss: <a href="https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/startseite/detail/news/rolf-baginski-als-elftes-todesopfer-im-nsu-komplex-anerkennen/" target="_blank">https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/startseite/detail/news/rolf-baginski-als-elftes-todesopfer-im-nsu-komplex-anerkennen/</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77328</guid>
                <pubDate>Wed, 13 May 2026 15:48:26 +0200</pubDate>
                <title>Hortgebührenerhöhung mit uns nicht zu machen</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/hortgebuehrenerhoehung-mit-uns-nicht-zu-machen/</link>
                
                <description>Am Dienstag beschloss der Nordhäuser Kreistag auf Antrag der Fraktion Die Linke. die Hortgebühren nicht zu erhöhen. &quot;Wir haben den Antrag, die Hortgebühren wieder auf den Stand vor den Mai-Beschluss 2025 zurückzuschrauben gestellt, weil für uns klar ist: Wir stehen zu unserem Wort&quot;, erklärt Heike Umbach, Mitglied der Fraktion der Nordhäuser Linken. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag beschloss der Nordhäuser Kreistag auf Antrag der Fraktion Die Linke.&nbsp;die Hortgebühren nicht zu erhöhen. "Wir haben den Antrag, die Hortgebühren wieder auf den Stand vor den Mai-Beschluss 2025 zurückzuschrauben gestellt, weil für uns klar ist: Wir stehen zu unserem Wort", erklärt Heike Umbach, Mitglied der Fraktion der Nordhäuser Linken.&nbsp;</p>
<p>"Wir haben den Bürgerinnen und Bürgern versprochen, dass wir, sollte das Land Thüringen die Hortgebühren nicht übernehmen, die Erhöhung rückgängig machen. Deswegen haben wir im März-Kreistag bereits den Aufhebungsbeschluss erfolgreich eingebracht", so Umbach weiter.&nbsp;</p>
<p>"Dass der Landrat nun, anstatt sich an die Absprache zu halten, die Erhöhung wieder zurückzudrehen, eine erneute Erhöhung in den Kreistag eingebracht hat, hat uns schon stark verwundert. Wie die Menschen so Vertrauen in Politik gewinnen sollen, ist uns schleierhaft", ergänzt Tim Rosenstock, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken.&nbsp;</p>
<p>"Wir haben vor einem Jahr bereits davor gewarnt, dass das Land die Gebühren nicht übernehmen wird. Dass man da nicht auf uns hören wollte, ist die eine Sache. Aber jetzt noch einmal zu versuchen, trotzdem eine Erhöhung durchzudrücken, ist mit uns nicht zu machen", so Rosenstock weiter.&nbsp;</p>
<p>"Dabei geht es auch nicht nur um die Euro in dieser Erhöhung. Überall sind die Preise gestiegen und belasten gerade auch unsere Familien im Landkreis. Wenn wir ein familienfreundlicher Landkreis sein wollen, der Menschen dazu animiert in unserem Landkreis sesshaft zu werden, dann müssen wir auch die weichen Standortfaktoren berücksichtigen und dafür schaffen", sind sich Umbach und Rosenstock einig.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77203</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 09:11:00 +0200</pubDate>
                <title>Bundesverwaltungsgericht bestätigt &quot;Artgemeinschaft&quot;-Verbot</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/bundesverwaltungsgericht-bestaetigt-artgemeinschaft-verbot/</link>
                
                <description>Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot der &quot;Artgemeinschaft&quot; bestätigt - richtig so! Die &quot;Artgemeinschaft&quot; war ein neonazistisches Sammelbecken, welches über Jahrzehnte hinweg von den Behörden unbehelligt agieren konnte, auch mit Verbindungen zum NSU oder dem Mörder von Walter Lübcke.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot der "Artgemeinschaft" bestätigt - richtig so! Die "Artgemeinschaft" war ein neonazistisches Sammelbecken, welches über Jahrzehnte hinweg von den Behörden unbehelligt agieren konnte, auch mit Verbindungen zum NSU oder dem Mörder von Walter Lübcke.</p>
<p>Dieses Verbot hat auch für den Landkreis Nordhausen eine besondere Bedeutung. Seit mindestens Mitte der 1990er Jahre traf sich die “Artgemeinschaft - germanische Glaubensgemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung e.V.”, wie die vollständige Name lautet, mehrfach jährlich im Ilfelder Hufhaus. Das Objekt wurde so zu einem Treff der rechten Szene, in der auch andere Organisationen wie die extrem rechte Zeitschrift “Recht&amp;Wahrheit” mit ihren Lesertreffen einen Rückzugsort fanden. So war auch die mehrfach wegen Holocaust-Leugnung verurteilte Ursula Haverbeck bereits Gast im Hufhaus. Diesen Weg ebnete die Artgemeinschaft, die unbehelligt von Behörden und Öffentlichkeit über Jahrzehnte hinweg agieren konnte und ein völkisch-antisemitisches Weltbild predigte. Die mehrfachen jährlichen Treffen ermöglichten es, Neonazis aus verschiedenen Bereichen miteinander zu vernetzen. Neben den bereits genannten Verbindungen zum NSU-Kerntrio und dem Mörder von Walter Lübcke, der bis mindestens 2012 Mitglied der Artgemeinschaft war, unterhielten auch weitere Neonazi-Kader enge Verbindungen zum mittlerweile verbotenen extrem rechten Verein wie etwa, der im NSU-Prozess mitverurteilte ehemalige NPD-Funktionär Ralf Wohlleben, oder der ehemalige V-Mann des Bundesamtes für Verfassungsschutz Michael van Dolsperg (ehemals See), welcher in den 1990er Jahren zu den führenden Neonazi-Kadern in der Kameradschaftsszene bundesweit zählt.&nbsp;</p>
<p>So gut dieses Verbot jetzt ist, zeigt es aber auch das Versagen von Staat und Justiz bei der konsequenten Verfolgung demokratiefeindlicher und extrem rechter Strukturen, konnte die Artgemeinschaft doch seit ihrer Gründung 1951 über 70 Jahre lang nahezu unbehelligt agieren. Neonazi-Netzwerken muss auch künftig zügig mit allen möglichen demokratischen und staatlichen Mitteln das Handwerk gelegt werden!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76426</guid>
                <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 15:39:41 +0100</pubDate>
                <title>Staat greift bei Neonazis nicht durch</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/staat-greift-bei-neonazis-nicht-durch/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In Fretterode wurden erneut Journalisten durch Neonazis angegriffen und verletzt. Auch eine Kamera soll dabei zerstört worden sein. Es ist nicht das erste Mal, dass es vor dem Anwesen vom Neonazi Thorsten Heise zu einem solchen Angriff gekommen ist. Reaktion des Staates damals? Nachsicht und Milde gegenüber den Tätern, währenddessen die Betroffenen im Stich gelassen werden. Während dieser Prozess neu aufgerollt wird, da der Bundesgerichtshof eklatante Mängel in Urteilsbegründung und Strafmaß feststellte, kam es gestern zu einem erneuten Angriff wieder vor dem Haus von Heise. Und auch dieses Mal lässt die Staatsmacht wieder Nachsicht walten: Während ein Gebäude, versehen mit runden Hakenkreuzen, auf dem Gelände gar nicht erst durchsucht wird, vollzieht man auch die ursprünglich angekündigte Festnahme nicht: Heise und sein Sohn reisen selbstständig zur ED-Behandlung an und wieder ab und sind weiter auf freiem Fuß. Wieder einmal greift der Staat nicht durch, wenn es um Neonazis geht. Dieser Angriff von Fretterode ist kein Einzelfall, sondern das Ergebnis eines Staates, der gegenüber Neonazis zu oft wegschaut statt durchzugreifen. Es bleiben mir immer wieder die Worte der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano im Kopf: „Wer gegen Nazis kämpft, kann sich auf den Staat nicht verlassen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76310</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 14:38:12 +0100</pubDate>
                <title>Rosenstock: Wollten Raum schaffen für gemeinsamen Austausch </title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/rosenstock-wollten-raum-schaffen-fuer-gemeinsamen-austausch-1/</link>
                
                <description>Im vergangenen Kreistag hatte die Fraktion Die Linke einen Antrag zur Weiterentwicklung des Runden Tisches Tierschutz eingebracht. &quot;Unser Antrag sah vor, dass der Runde Tisch Tierschutz, der bereits existiert, auf neue Beine gestellt und durch weitere Organisationen wie etwa der Kreisjägerschaft oder dem Bauernverband erweitert wird. Unser Ziel war es eigentlich, grundsätzliche Tierschutzproblematiken dort besprechen zu lassen und einen Raum für Austausch zu schaffen, woraus nicht nur Synergieeffekte entstehen können, sondern der auch Verständnis für unterschiedliche Positionen schaffen sollte. Daher haben wir den Antrag auch gemeinsam mit Tierschutzverbänden und Veterinäramt be- und überarbeitet&quot;, erklärt dazu Tim Rosenstock, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken im Nordhäuser Kreistag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Kreistag hatte die Fraktion Die Linke einen Antrag zur Weiterentwicklung des Runden Tisches Tierschutz eingebracht. "Unser Antrag sah vor, dass der Runde Tisch Tierschutz, der bereits existiert, auf neue Beine gestellt und durch weitere Organisationen wie etwa der Kreisjägerschaft oder dem Bauernverband erweitert wird. Unser Ziel war es eigentlich, grundsätzliche Tierschutzproblematiken dort besprechen zu lassen und einen Raum für Austausch zu schaffen, woraus nicht nur Synergieeffekte entstehen können, sondern der auch Verständnis für unterschiedliche Positionen schaffen sollte. Daher haben wir den Antrag auch gemeinsam mit Tierschutzverbänden und Veterinäramt be- und überarbeitet", erklärt dazu Tim Rosenstock, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken im Nordhäuser Kreistag.</p>
<p>"Leider wurde der Antrag im Endeffekt durch die bestehende Mehrheit der CDU und AfD gemeinsam mit dem Landrat abgelehnt. Was uns dabei aber insbesondere stört: In den Ablehnungsreden wurde nicht am Antrag diskutiert, sondern an Beispielen, die völlig aus der Luft gegriffen waren. Wenn man den Antrag ablehnt und inhaltlich dabei thematisch völlig vorbei argumentiert, dann zeigt das aus meiner Sicht entweder, dass man den Antrag nicht gelesen und sich damit befasst hat oder dass man keine inhaltlichen Argumente gegen den tatsächlichen Antrag vorbringen konnte. In beiden Fällen ist die Ablehnung ein Armutszeugnis", so Rosenstock weiter.&nbsp;</p>
<p>"Es ist schade, dass der Landkreis nun verpasst hat, diese Lücke im Bereich Tierschutz zu schließen und zu zeigen, dass ihm auch das Tierwohl wichtig ist", befindet Rosenstock abschließend.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76117</guid>
                <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 14:12:06 +0100</pubDate>
                <title>Rosenstock: Schaufensterpolitik auf dem Rücken junger Menschen</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/rosenstock-schaufensterpolitik-auf-dem-ruecken-junger-menschen-1/</link>
                
                <description>Ende Januar ist die erste Runde der Arbeitsmaßnahme für junge Menschen im Landkreis Nordhausen ausgelaufen. &quot;Das haben wir zum Anlass genommen, eine umfangreiche schriftliche Anfrage beim Landrat einzureichen, die diese Maßnahme kritisch beleuchten sollte&quot;, erklärt dazu Tim Rosenstock, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken im Nordhäuser Kreistag. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ende Januar ist die erste Runde der Arbeitsmaßnahme für junge Menschen im Landkreis Nordhausen ausgelaufen. "Das haben wir zum Anlass genommen, eine umfangreiche schriftliche Anfrage beim Landrat einzureichen, die diese Maßnahme kritisch beleuchten sollte", erklärt dazu Tim Rosenstock, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken im Nordhäuser Kreistag.&nbsp;</p>
<p>"Die, sehr lückenhafte, Beantwortung dieser Anfrage bestätigt dabei unsere Kritik, die wir bereits zu Beginn hatten: Diese Maßnahme ist weder geeignet strukturell gegen Jugendarbeitslosigkeit vorzugehen, noch zeigt sie kurzfristig nennenswerten Erfolg. Es entsteht zunehmend der Eindruck, dass hier nur Schaufensterpolitik auf dem Rücken junger Menschen und des Kreishaushaltes betrieben wird, anstatt dem realen Problem der zu hohen Arbeitslosigkeit bei unter 25-Jährigen tatsächlich etwas entgegenzusetzen", kritisiert Rosenstock.&nbsp;</p>
<p>"Die Beantwortung lässt mehr als die Hälfte unserer Fragen unbeantwortet. Dieses ganzes Projekt ist, obwohl es permanent in den Medien erscheint, total intransparent, wenn man es aus sozialarbeiterischer Perspektive beleuchten will. Uns fehlt in dieser Maßnahme sowohl die sozialpädagogische Betreuung für die Teilnehmenden, als auch ein belastbarer Evaluationsprozess sowie einer nachhaltigen Vorbereitung auf die Integration in den ersten Arbeitsmarkt", so Rosenstock weiter.&nbsp;</p>
<p>"Es ist ebenso wenig ersichtlich wie die jungen Menschen ausgewählt worden sind und warum nicht einmal 20 Prozent der betroffenen Bevölkerungsgruppe kontaktiert wurde. Gerade auch als ersichtlich wurde, dass es Personen gibt, die an dem Projekt nicht teilnehmen werden. Warum war es dann nicht möglich, weitere Personen zu kontaktieren? Auch mehrere rechtliche Fragen unsererseits blieben unbeantwortet. Uns ist nicht ersichtlich, warum hier solche Lücken über die konkreten Inhalte und Rahmenbedingungen für dieses Projekt gelassen werden. Wie der Landrat vor diesem Hintergrund auf die Idee kommt, dass er sich auf dem richtigen Weg befindet, ist uns schleierhaft", zeigt sich der linke Kommunalpolitiker unzufrieden.&nbsp;</p>
<p>"Die Idee junge Menschen wieder in den ersten Arbeitsmarkt integrieren zu können, trifft grundsätzlich erst einmal unsere Zustimmung. Dann braucht es aber eine intensive sozialpädagogische Begleitung, einen messbaren Evaluationsprozess und ein Konzept für die nachhaltige Integration. Auch darf das Projekt nicht für sich allein stehen. Man muss schon früher bei jungen Menschen ansetzen, damit sie gar nicht erst in der Arbeitslosigkeit landen. Dazu wäre es unter anderem auch wichtig, dass Schulsozialarbeit an allen Schulen auch stattfindet. Anstatt ständig neue Presse- und Fernsehtermine zu diesem Thema wahrzunehmen, sollte der Landrat lieber darin Energie verwenden", fordert Rosenstock abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76063</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 14:47:19 +0100</pubDate>
                <title>Wer an Schulsozialarbeit spart, spart an der Zukunft</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/wer-an-schulsozialarbeit-spart-spart-an-der-zukunft/</link>
                
                <description>Jede vierte Schule im Landkreis Nordhausen hat keine Schulsozialarbeiter:in, das geht aus einer Anfrage der Linken im Nordhäuser Kreistag hervor. 
„Dabei leistet die Schulsozialarbeit einen immensen Anteil daran Kindern und Jugendlichen Rückhalt und sichere Orte zu geben”, führt Tim Rosenstock, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken im Nordhäuser Kreistag, aus. „Gerade jetzt, in Zeiten wachsender Krisen, brauchen Schülerinnen und Schüler verlässliche Ansprechpersonen an ihren Schulen”, erläutert er weiter. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Jede vierte Schule im Landkreis Nordhausen hat keine Schulsozialarbeiter:in, das geht aus einer Anfrage der Linken im Nordhäuser Kreistag hervor.&nbsp;</p>
<p>„Dabei leistet die Schulsozialarbeit einen immensen Anteil daran Kindern und Jugendlichen Rückhalt und sichere Orte zu geben”, führt Tim Rosenstock, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken im Nordhäuser Kreistag, aus. „Gerade jetzt, in Zeiten wachsender Krisen, brauchen Schülerinnen und Schüler verlässliche Ansprechpersonen an ihren Schulen”, erläutert er weiter.&nbsp;</p>
<p>Doch auch an den Schulen, an welchen es eine Schulsozialarbeit gibt, bröckelt es. Denn einige Stellen bleiben unbesetzt und oftmals sind die bereitgestellten Stellenanteile nicht ausreichend bemessen, um den Bedarf abzudecken. „Daher fordern wir, dass sich der Landkreis dafür einsetzt, die Lücken in der flächendeckenden Bereitstellung von Schulsozialarbeiter:innen zu schließen und dafür eigene Mittel bereitstellt, aber auch die Landesregierung dazu auffordert mit ausreichend finanziellen Mitteln zu unterstützen. Die jetzige Situation erfüllt aus unserer Sicht auch die rechtlichen Vorgaben nicht, die den örtlichen Träger zu einem angemessenen Angebot der Schulsozialarbeit verpflichtet. Wenn ein Viertel der Schulen ganz ohne Schulsozialarbeit ist, kann man wohl kaum von Angemessenheit sprechen”, fährt Tim Rosenstock fort. „Wer heute bei unseren Kindern spart, zahlt morgen doppelt – sozial und finanziell.”</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75481</guid>
                <pubDate>Wed, 31 Dec 2025 09:04:00 +0100</pubDate>
                <title>Kleiner Jahresrückblick 2025</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/kleiner-jahresrueckblick-2025/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gute 1,5 Jahre sind jetzt vergangenen seitdem ich erneut in den Stadtrat und Kreistag gewählt worden bin. Kontinuität hatte ich in der Rolle des Ausschussvorsitzenden für Soziales, Kultur, Bildung, Jugend und Sport im Stadtrat, die ich seit 2014 ausübe. Neu ist seitdem, dass wir im Stadtrat in Fraktionsstärke vertreten sind und ich diese erste Linke-Fraktion in der jungen Geschichte der Landgemeinde anführen darf. Neu ist auch, dass ich, nun in meiner dritten Amtszeit als Kreistagsmitglied, erstmals stellvertretender Fraktionsvorsitzender geworden bin und erstmals stellvertretender Ausschussvorsitzender und das von meinem Herzensausschuss - dem Jugendhilfeausschuss. &nbsp; Neu ist leider auch, dass wir uns im Kreistag einer rechtskonservativen Mehrheit gegenüberstehen sehen, was es sehr erschwert progressive Anträge durchzubringen - es aber auch nicht unmöglich macht wie die Anpassung der KdU-Richtlinie zeigt.</p>
<p>Zum Abschluss noch ein paar Zahlen:</p>
<p>Seitdem ich wiedergewählt wurde habe ich im Kreistag an 10 Anträgen mitgewirkt sowie 15 Anfragen mit 82 Unterfragen gestellt.</p>
<p>Im Stadtrat gab es zwei Anträge und vier Anfragen. Hier ist es weniger geworden, aber seitdem wir mit Matthias Marquardt eine Linke-Bürgermeister haben, hat sich auch Transparenz und Zusammenarbeit mit dem Stadtrat deutlich verbessert, so dass sich auch viele Anfragen und Anträge durch den gemeinsamen Prozess einfach „von selbst“ erledigen. Die Themen in beiden kommunalen Räten kamen dabei vor allem aus den Bereichen der Jugendförderung, Bildung und der Infrastruktur.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und ganz zum Schluss wünsche ich euch allen einen guten Rutsch und einen tollen Start in ein hoffentlich wunderbares Jahr 2026!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75247</guid>
                <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 11:58:11 +0100</pubDate>
                <title>Todesopfer rechter Gewalt endlich staatlich anerkennen!</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/todesopfer-rechter-gewalt-endlich-staatlich-anerkennen/</link>
                
                <description>Rolf Baginski ist ein Todesopfer rechter Gewalt. Das sagen zivilgesellschaftliche Initiativen wie die Amadeu Antonio Stiftung oder ezra seit vielen Jahren. Doch staatlich anerkannt wurde er bislang nicht. Das rechte Tatmotiv fand bei der damaligen Verurteilung keine ausreichende Berücksichtigung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Rolf Baginski ist ein Todesopfer rechter Gewalt. Das sagen zivilgesellschaftliche Initiativen wie die <a href="https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><strong>Amadeu Antonio Stiftung</strong></a> oder <a href="https://ezra.de/" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><strong>ezra</strong></a> seit vielen Jahren. Doch staatlich anerkannt wurde er bislang nicht. Das rechte Tatmotiv fand bei der damaligen Verurteilung keine ausreichende Berücksichtigung.</p>
<p>Nun bestätigt ein neues Gutachten der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, beauftragt 2018 von der rot-rot-grünen Koalition, was Initiativen schon lange sagen:</p>
<p>Rolf Baginski und neun weitere Menschen sind in Thüringen seit 1990 durch rechte Gewalt ums Leben gekommen. Bislang war nur Karl Sidon staatlich anerkannt. Das muss sich jetzt ändern. Es braucht endlich die staatliche Anerkennung aller Todesopfer rechter Gewalt.</p>
<p>Anerkennung bedeutet nicht nur Gerechtigkeit für die Betroffenen und ihre Angehörigen, sondern auch ein klares gesellschaftliches Bekenntnis:</p>
<p>Rechte Gewalt hat tödliche Konsequenzen – und darf niemals verharmlost werden.</p>
<p>Diese Menschen wurden durch das Gutachten als Todesopfer rechter Gewalt bestätigt:</p>
<p>Heinz Mädel (1990, Suhl)</p>
<p>Karl Sidon (1993, Arnstadt)</p>
<p>Ireneusz Szyderski (1992, Stotternheim)</p>
<p>Rolf Baginski (1997, Nordhausen)</p>
<p>Jana G. (1998, Saalfeld)</p>
<p>Axel Urbanietz (2001, Bad Blankenburg)</p>
<p>Hartmut Balzke (2003, Erfurt)</p>
<p>Oleg Valger (2004, Gera)</p>
<p>Klaus-Peter Kühn (2012, Suhl)</p>
<p>Mario K. (2020, Altenburg)</p>
<p>Ihre Namen dürfen nicht vergessen werden.</p>
<p>Ihre Geschichten müssen endlich offiziell anerkannt werden.</p>
<p>Rechte Gewalt benennen. Rechte Gewalt bekämpfen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75146</guid>
                <pubDate>Sun, 09 Nov 2025 18:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Gedenken an Novemberpogrome 1938</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/gedenken-an-novemberpogrome-1938/</link>
                
                <description>Heute gedachten wir gemeinsam mit vielen Nordhäuserinnen und Nordhäusern den Novemberpogromen von 1938, bei denen auch die Nordhäuser Synagoge unwiederbringlich zerstört wurde.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute gedachten wir gemeinsam mit vielen Nordhäuserinnen und Nordhäusern den Novemberpogromen von 1938, bei denen auch die Nordhäuser Synagoge unwiederbringlich zerstört wurde.</p>
<p>„In Zeiten von wiedererstarkendem Antisemitismus und Geschichtsvergessenheit müssen wir aktiv daran erinnern, was Hass anrichten kann. Es gibt nur noch wenig Zeitzeug*innen und viele Mitmenschen glauben, dass so etwas nicht mehr passieren könnte. Doch wir wissen, dass die Zivilisationsdecke sehr dünn ist. Ein Gedenken wie heute erinnert uns wieder an unsere Verantwortung vor der Geschichte.“, sagt dazu unser Kreisvorsitzender Timo Traulsen.</p>
<p>„Mindestens 526 Nordhäuser Jüdinnen und Juden wurden zwischen 1933 bis 1945 entrechtet, deportiert und umgebracht. Ihr Schicksal muss uns ewige Mahnung sein, gegen jede Form von Antisemitismus klar einzustehen und jüdisches Leben zu schützen. Antisemitismus begann nicht 1933 und endete nicht 1945. Antisemitische Taten und antisemitisches Gedankengut haben bis heute Bestand und das darf nicht sein“, erklärt Tim Rosenstock, unser Sprecher für Antifaschismus.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75125</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 15:42:29 +0100</pubDate>
                <title>Echtes Arbeitsmarktprogramm mit fairen Löhnen anstatt Zwangsmaßnahmen</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/echtes-arbeitsmarktprogramm-mit-fairen-loehnen-anstatt-zwangsmassnahmen/</link>
                
                <description>Unser jugendpolitischer Sprecher Tim Rosenstock kritisiert die jüngsten Äußerungen des Nordhäuser Landrats in Bezug auf junge Arbeitslose im Landkreis Nordhausen scharf: “Die jetzt auch in den Medien viel diskutierte Maßnahme für junge, arbeitslose Menschen ist am Ende nichts weiter als billige politische Polemik und das generieren von billigen Arbeitskräften, aber kein zielführendes Programm, um junge Menschen nachhaltig wieder in Arbeit zu bringen.” </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unser jugendpolitischer Sprecher Tim Rosenstock kritisiert die jüngsten Äußerungen des Nordhäuser Landrats in Bezug auf junge Arbeitslose im Landkreis Nordhausen scharf: “Die jetzt auch in den Medien viel diskutierte Maßnahme für junge, arbeitslose Menschen ist am Ende nichts weiter als billige politische Polemik und das generieren von billigen Arbeitskräften, aber kein zielführendes Programm, um junge Menschen nachhaltig wieder in Arbeit zu bringen.”&nbsp;</p>
<p>Wenn man tatsächlich Interesse daran hat, dass junge Menschen, die bisher den Zugang zum Arbeitsmarkt nicht gefunden haben, diesem wieder „zuzuführen“, dann braucht es ein echtes Arbeitsmarktprogramm mit fairen Löhnen und einer pädagogischen Begleitung, welche die Teilnehmenden auf ein selbstständiges Leben vorbereitet", so Rosenstock weiter.&nbsp;</p>
<p>“Das ist natürlich aufwendiger in der Vorbereitung und Durchführung, aber es ist nachhaltiger, menschenwürdiger und langfristig gesehen, wenn die Teilnehmenden dauerhaft in Arbeit gelangen, sogar die kostengünstigere Variante”, erklärt unser Kreistagsmitglied abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75041</guid>
                <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 10:49:22 +0100</pubDate>
                <title>Bundesprogramm geht an Lebensrealität vorbei</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/bundesprogramm-geht-an-lebensrealitaet-vorbei/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es klingt zunächst einmal gut, dass die Bundesregierung ein neues Programm mit dem Namen „Sanierung kommunaler Sportstätten“ auf den Weg bringen wird. Schaut man sich dieses Programm jedoch genauer an, fallen einem gleich mehrere Fallstricke auf. Die Förderquote von 45%, bei einer Mindestförderung von 250.000 Euro, zeigen direkt deutlich, dass dieses Programm nicht für kleinere Kommunen geeignet ist.&nbsp;</p>
<p>Kaum eine kleine/kleinere Kommune kann in der derzeitigen Haushaltslage in der Kurzfristigkeit derart große Projekte stemmen. Die dringend notwendigen Gelder für die Sanierung der kommunalen Sportstätten kommen so nicht da an, wo sie eigentlich dringend benötigt werden - im Breitensport und im ländlichen Raum. Der Sanierungsstau an den Sportstätten ist riesig und wäre noch viel größer, wenn nicht überall die Vereine in unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit dagegen ankämpfen würden.&nbsp;</p>
<p>Dieses Programm ist dabei keine Hilfe und zeigt für mich, dass die Bundesregierung scheinbar die tatsächlichen Strukturen und Probleme nicht kennt und an ihnen vorbei entscheidet. Sehr schade, denn das Geld würde auch im Sport dringend gebraucht werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74850</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 10:49:00 +0200</pubDate>
                <title>Vereine und Ehrenamt sind Grundfeste unserer Demokratie</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/vereine-und-ehrenamt-sind-grundfeste-unserer-demokratie/</link>
                
                <description>Die AfD im Landkreis Nordhausen setzt gerade das um, was ihr Landesverband vor Monaten ankündigte: Man wolle unliebsame Vereine angreifen. Derzeit reicht die dazugehörige Kreistagsfraktion eine Vielzahl von Anfragen ein, die sich speziell gegen einige wenige Vereine richtet, um die Antworten aus dem Kontext zu reißen und diese dann über ihre Social Media Plattformen in Verruf zu bringen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die AfD im Landkreis Nordhausen setzt gerade das um, was ihr Landesverband vor Monaten ankündigte: Man wolle unliebsame Vereine angreifen. Derzeit reicht die dazugehörige Kreistagsfraktion eine Vielzahl von Anfragen ein, die sich speziell gegen einige wenige Vereine richtet, um die Antworten aus dem Kontext zu reißen und diese dann über ihre Social Media Plattformen in Verruf zu bringen.</p>
<p>Dieses Vorgehen der AfD ist ein direkter Angriff auf die Vereinslandschaft und das Ehrenamt im Landkreis Nordhausen und damit ein direkter Angriff auf eine Grundfeste unserer demokratischen Gesellschaft. Diese Partei ist kein Wolf im Schafspelz, denn sie zeigt ganz offen, was sie will: Kritische oder unliebsame Stimmen und auch diese, die für sie auch nur irgendwie den Anschein erwecken könnten, wollen sie mundtot machen. Anstatt die Vereine, die sich hier im Landkreis um Kultur, Jugendarbeit, ältere Menschen und vieles mehr aufopferungsvoll kümmern zu unterstützen, will man sie stattdessen zum schweigen bringen.</p>
<p>Ich stehe klar an der Seite der Vereine und ihrer unzähligen Ehrenamtlichen und bedanke mich bei Ihnen für ihr unermüdlichesEngagement über Jahrzehnte hinweg! Wir werden unsere demokratischen Grundwerte nicht hergeben!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74804</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 09:10:45 +0200</pubDate>
                <title>Linke: Fördermittelzusage zu Radweg Uthleben/Sundhausen wichtig für gesamte Region</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/linke-foerdermittelzusage-zu-radweg-uthleben-sundhausen-wichtig-fuer-gesamte-region-1/</link>
                
                <description>Im vergangenen Kreistag verkündete Landrat Matthias Jendricke, dass es eine Förderzusage für den Radweg zwischen Uthleben und Sundhausen für das kommende Jahr geben soll. &quot;Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Fördermittelzusage wieder einen Schritt näher an die Realisierung des Radweges gekommen sind&quot;, erklärt dazu Matthias Marquardt, Bürgermeister der Landgemeinde Stadt Heringen/Helme sowie Mitglied der Linken-Kreistagsfraktion. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Bürgerinnen und Bürger hier vor Ort kämpfen schon Jahrzehnte für diesen Radweg. Wir haben das als Fraktion im Kreistag begleitet, immer wieder auf die Realisierung des Radweges gedrungen und in den Ausschüssen in die Diskussionen eingebracht. Dass wir der Umsetzung nun einen wesentlichen Schritt nähergekommen sind, freut uns daher natürlich sehr", ergänzt Tim Rosenstock, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken im Kreistag und Linke-Fraktionsvorsitzender im Heringer Stadtrat.</p>
<p>"Mit diesem Radweg ist es dann endlich möglich auch mit dem Fahrrad sicher nach Nordhausen zu gelangen. Das ist sowohl für den Berufspendlerverkehr als auch für den Tourismus der gesamten Region ein wichtiger Schritt. Damit würde endlich der Lückenschluss gelingen, auf den viele hier schon lange warten", sind sich beide Linke-Politiker einig.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74451</guid>
                <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 08:47:39 +0200</pubDate>
                <title>Mit unserer Stimme wird es keine Schulschließungen geben</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/mit-unserer-stimme-wird-es-keine-schulschliessungen-geben/</link>
                
                <description>In der aktuellen Diskussion um den Schulnetzplan auch im Landkreis Nordhausen vertritt die Nordhäuser Linke einen klaren Standpunkt. &quot;Mit unserer Stimme wird es keine Schulschließungen im Landkreis Nordhausen geben. Wir wollen auch kleine Schulstandorte erhalten&quot;, erklärt dazu Tim Rosenstock, bildungspolitischer Sprecher des Linken Kreisverbandes.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen Diskussion um den Schulnetzplan auch im Landkreis Nordhausen vertritt die Nordhäuser Linke einen klaren Standpunkt. "Mit unserer Stimme wird es keine Schulschließungen im Landkreis Nordhausen geben. Wir wollen auch kleine Schulstandorte erhalten", erklärt dazu Tim Rosenstock, bildungspolitischer Sprecher des Linken Kreisverbandes.</p>
<p>"Uns ist die angespannte Situation auf dem Lehrkräftemarkt bewusst. Es kann für uns aber nicht der richtige Weg sein, wichtige Bildungsinfrastruktur wegzusparen, um dadurch eine kurzfristige Entspannung herbeizuführen. Eine Schule, die einmal geschlossen wird, öffnet auch nicht wieder. Schulen sind für die Orte im Landkreis nicht nur Bildungseinrichtungen. Sie sind auch kulturelle und soziale Zentren der jeweiligen Region", so Rosenstock weiter.</p>
<p>"Dabei sind die Einschulungszahlen schwer realistisch abzuschätzen. Anfang/Mitte der 2000er Jahre hat man die Grund- und Regelschule in Sundhausen geschlossen. 15 bis 20 Jahre später reichten die Kapazitäten der Schulen in Nordhausen nicht mehr aus, um alle Kinder beschulen zu können. Leidtragende sind dann die Kinder, die in großen Klassen unterrichtet werden oder einen längeren Schulweg in Kauf nehmen müssen und deren Schulfreunde in der Freizeit nicht so einfach erreichbar sind, weil sie an einem ganz anderen Ort wohnen", gibt Timo Traulsen, Kreisvorsitzender der Nordhäuser Linken, zu Bedenken.</p>
<p>"Wir brauchen jetzt, in Zeiten geburtenschwächerer Jahrgänge ein Umdenken in der Bildungspolitik. Kleinere Schulen und kleinere Schulklassen ermöglichen auch eine bessere Lehr- und Lernqualität. Dafür braucht es eine Absenkung der gesetzlichen Mindestgrößen für Schulklassen. Gleichzeitig müssen die Bemühungen um mehr Lehrkräfte intensiviert werden. Dazu gehört für uns auch der Ausbau des unter rot-rot-grüner Landesregierung eingeführtem dualen Lehramtsstudiums", so Traulsen weiter.</p>
<p>"Für eine erfolgreiche Bildungspolitik muss man alle Perspektiven einbeziehen und berücksichtigen: kurz-, mittel- und langfristig. Treffen wir Entscheidungen nur für kurfristige Entspannung der Situation, wird uns das langfristig doppelt auf die Füße fallen", sind sich beide Linke-Politiker einig.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74152</guid>
                <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 14:01:31 +0200</pubDate>
                <title>Liefert die Brombeere nicht, müssen Hortgebühren wieder gesenkt werden</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/liefert-die-brombeere-nicht-muessen-hortgebuehren-wieder-gesenkt-werden/</link>
                
                <description>Im Zuge des Aufstellungsverfahrens für den Doppelhaushalt des Landes Thüringen stellte der Fraktionsvorsitzende der CDU, Andreas Bühl, verschiedene geplante Vorhaben der Brombeere öffentlich in Frage. &quot;Zu diesen Vorhaben zählt auch die Übernahme der Hortgebühren durch das Land Thüringen. Das war aber Grundlage dafür, dass wir überhaupt einer Erhöhung im Kreistag zugestimmt haben&quot;, erklärt dazu Tim Rosenstock, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken im Nordhäuser Kreistag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge des Aufstellungsverfahrens für den Doppelhaushalt des Landes Thüringen stellte der Fraktionsvorsitzende der CDU, Andreas Bühl, verschiedene geplante Vorhaben der Brombeere öffentlich in Frage. "Zu diesen Vorhaben zählt auch die Übernahme der Hortgebühren durch das Land Thüringen. Das war aber Grundlage dafür, dass wir überhaupt einer Erhöhung im Kreistag zugestimmt haben", erklärt dazu Tim Rosenstock, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken im Nordhäuser Kreistag.</p>
<p>"Die Übernahme der Hortgebühren durch das Land Thüringen galt laut Landkreisverwaltung als recht wahrscheinlich. Wir haben damals schon Zweifel geäußert und wie sich aktuell abzeichnet: zurecht", so Rosenstock weiter.</p>
<p>"Sollte die Brombeere wieder einmal nicht liefern, werden wir unserem Versprechen auch nachkommen und die Rücknahme der Erhöhung beantragen. Wir wollen die Familien in unserem Landkreis nicht immer weiter belasten. Wir müssen sie perspektivisch entlasten", erklärt der Linke-Politiker abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73978</guid>
                <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 11:51:39 +0200</pubDate>
                <title>Beratungsstellen bedarfsgerecht ausfinanzieren</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/beratungsstellen-bedarfsgerecht-ausfinanzieren/</link>
                
                <description>Die Anzahl rechter Angriffe in Thüringen ist laut der Beratungsstelle für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt ezra so hoch wie noch nie seit ihrem Bestehen. Dabei wird auch das Rekordjahr 2022 noch einmal deutlich übertroffen. Die Angriffe im öffentlichen Raum steigen um fast 50% im Vergleich zum Vorjahr.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Anzahl rechter Angriffe in Thüringen ist laut der Beratungsstelle für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt ezra so hoch wie noch nie seit ihrem Bestehen. Dabei wird auch das Rekordjahr 2022 noch einmal deutlich übertroffen. Die Angriffe im öffentlichen Raum steigen um fast 50% im Vergleich zum Vorjahr.</p>
<p>Diese und noch mehr Zahlen hat die Beratungsstelle vor nicht einmal drei Monaten veröffentlicht. Dennoch ist der Landesrechnungshof der Auffassung, das Land Thüringen müsse hier Einsparungen treffen. Da frage ich mich doch, inwieweit ist eine Institution wie der Landesrechnungshof bzw. seine Einschätzungen überhaupt sinnvoll, wenn schlichtweg reine Geldbewegung angeschaut, aber gesellschaftliche und andere mit den Ausgaben verbundene Zusammenhänge in die Betrachtung offensichtlich nicht einbezogen werden? Welchen Mehrwert hat eine derart eindimensionale Betrachtung?</p>
<p>Auch wenn die Beratungsstelle besser ausgestattet ist, als noch vor einigen Jahren, ist dies aus meiner Sicht, vor allem angesichts der steigenden Betroffenenzahlen und der noch viel höheren Dunkelziffer, nicht ausreichend. Anstatt dort Finanzierungen zusammenzukürzen, müsste die Finanzierung ausgebaut werden. Wenn der Staat es schon nicht schafft, Menschen konsequent vor menschenfeindlichen Übergriffen zu schützen, dann darf er den Betroffenen nicht noch zusätzlich die Unterstützung bei der Bewältigung der Folgen dieser Angriffe entziehen. Hier ist eben der Staat in der Pflicht und dieser muss er auch nachkommen und die Beratungsstellen bedarfsgerecht ausfinanzieren.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73930</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 11:28:05 +0200</pubDate>
                <title>Chancen ergreifen, anstatt Einrichtungen zu schließen</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/chancen-ergreifen/</link>
                
                <description>„Thüringen ist das Geburtsland des Kindergartens. Es darf jetzt nicht zum Land der sterbenden Kindergärten werden“, sagte Katja Glybowskaja, die Thüringer AWO Geschäftsführerin gegenüber der Thüringer Allgemeine und damit hat sie recht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Thüringen ist das Geburtsland des Kindergartens. Es darf jetzt nicht zum Land der sterbenden Kindergärten werden“, sagte Katja Glybowskaja, die Thüringer AWO Geschäftsführerin gegenüber der Thüringer Allgemeine und damit hat sie recht.</p>
<p>Der demographische Wandel erreicht Thüringen nun noch härter als es so manche Prognose vorausgesagt hat und die Kindergärten sind mit die ersten Einrichtungen, die das zu spüren bekommen. Nachfolgend aber auch die Grund- und weiterführenden Schulen. Vielerorts fallen die Zahlen an Kindergartenkindern und Schüler*innen. Anstatt hier aber über Schließungen der Einrichtung zu debattieren, sollte man dies viel eher als Chance betrachten, pädagogische und Betreuungsstandards im Sinne der Kinder anzupassen.</p>
<p>Kleinere Gruppen, kleinere Schulklassen ermöglichen eine Arbeit mit dem Kind, die viel individueller auf die jeweiligen Bedürfnisse, den Entwicklungs- und Lernstand eines jeden Kindes eingehen kann. Es ermöglicht dem Kind mehr Entfaltungs- und Gestaltungsspielraum. Damit dies möglich ist, braucht es einerseits aber den Willen der Kommunen, ihre Einrichtungen offen zu halten und in sie zu investieren. Andererseits braucht es die Einsicht der Landesregierung, und da bin ich ganz bei unserer bildungspolitischen Sprecherin im Thüringer Landtag Ulrike Grosse-Röthig, die notwendige Unterstützung zu leisten, Förderprogramme aufzusetzen und entsprechende Gesetze (z.B. hinsichtlich der Mindestklassengröße) anzupassen.</p>
<p>Der demographische Wandel, so dramatische Auswirkungen er auch hat, bietet jetzt die Möglichkeit Bildungschancen nachhaltig zu verbessern - das muss grundlegend begriffen werden. Um mit den Worten von John F. Kennedy zu schließen: „Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73809</guid>
                <pubDate>Mon, 02 Jun 2025 09:54:09 +0200</pubDate>
                <title>Schloss Heringen - ein kultureller Leuchtturm mit Zukunft</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/schloss-heringen-ein-kultureller-leuchtturm-mit-zukunft/</link>
                
                <description>Am vergangenen Samstag erschien in der Thüringer Allgemeine Nordhausen ein Artikel zur letzten Stadtratssitzung, in dem die Verwunderung zum Ausdruck gebracht wurde, dass es keine Diskussionen um das Schloss Heringen gäbe bzw. man im Vorfeld die Hoffnung hätte haben können, dass die Diskussion um das Schloss endlich an Fahrt aufnehmen könnte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Samstag erschien in der Thüringer Allgemeine Nordhausen ein Artikel zur letzten Stadtratssitzung, in dem die Verwunderung zum Ausdruck gebracht wurde, dass es keine Diskussionen um das Schloss Heringen gäbe bzw. man im Vorfeld die Hoffnung hätte haben können, dass die Diskussion um das Schloss endlich an Fahrt aufnehmen könnte.</p>
<p>Es ist vollkommen richtig, dass die Beschlussvorlage in der Sitzung vom 26.05. ohne größere Diskussion beschlossen worden ist. Das kann den Eindruck erwecken, die Zukunft des Schlosses Heringen, würde nicht weiter diskutiert werden. Dass die Vorlage ohne Diskussion beschlossen wurde, liegt vor allem aber daran, dass sie in einer gemeinsamen, nicht öffentlichen und mehrstündigen, Stadtratssitzung nach durchaus intensiven Diskussionen von allen anwesenden Stadträten zusammen mit unserem Bürgermeister entworfen worden ist. Warum nicht öffentlich? Weil es dabei auch um datenschutzrechtliche Bewandtnisse ging. Das hätte man in der Sitzung selbst transparenter darstellen können oder vielleicht auch müssen.</p>
<p>Doch auch ohne diese Stadtratssitzung ist das Schloss Heringen seit Jahren ein Dauerthema im Stadtrat und seinen Ausschüssen. Seit 14,5 Jahren existiert die Landgemeinde, wovon ich elf Jahre dem Sozialausschuss vorsitze, in den auch das Kulturressort hineinfällt. Immer wieder haben wir hier über das Schloss, die Museumskonzeption oder Tourismusmarketing-Konzepte gesprochen, bei denen das Schloss einen, vielleicht auch den, zentralen Punkt einnimmt. Allein in den letzten drei Jahren war es in mindestens 10 Sitzungen des Ausschusses Thema, obwohl der Ausschuss neben Kultur eben auch die Bereiche Soziales, Bildung, Jugend und Sport umfasst und damit inhaltlich sehr breit gefächert ist. Auch im Stadtrat selbst ist das Schloss in unzähligen Sitzungen Thema gewesen. Sei es die Museumskonzeption, die Sanierung (verbunden auch mit der zukünftigen Ausrichtung) oder eben auch die Zukunft des Ensembles selbst gewesen - verbunden immer wieder mit vielen, notwendigen Diskussionen.</p>
<p>Das Schloss Heringen mitsamt seinem Museum ist ein wichtiger kultureller Leuchtturm für unsere Landgemeinde, aber auch für ganz Nordthüringen. Es wurde dort Großartiges und absolut Sehenswertes geschaffen. Ich war selbst mehrfach im Museum und kann es wirklich jedem von Herzen empfehlen. Im Zentrum der Diskussion stand von unserer Seite immer nur die Frage: Wie können wir die Zukunft des Schlosses und des Schlossmuseums nachhaltig sichern?</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-73616</guid>
                <pubDate>Thu, 08 May 2025 14:25:15 +0200</pubDate>
                <title>Ist das der Sinn von &quot;Nie wieder&quot;?</title>
                <link>https://www.tim-rosenstock.de/aktuelles/detail/news/ist-das-der-sinn-von-nie-wieder/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Nie wieder" ist die Losung, die wir alle Jahre wieder zu den üblichen Gedenktagen überall lesen und hören. Doch wie real ist dieses "Nie wieder" bisher eigentlich gewesen? Auch nach dem Ende des zweiten Weltkrieges blieben viele Nazis unbehelligt und/oder machten sogar Karriere in der BRD und DDR sowie anderen Ländern, wie exemplarisch der USA (Stichwort Operation Paperclip).</p>
<p>Ist das der Sinn von "Nie wieder"?</p>
<p>Auch in den folgenden Jahrzehnten änderte sich das Bildnis wenig bis gar nicht. Umfragen und Reportagen belegen immer wieder wie wenig die deutsche Bevölkerung über die Schrecken und Gräueltaten des NS-Herrschaft, die sie so bereitwillig gestützt haben, wusste und vor allem wissen wollte.</p>
<p>Ist das der Sinn von "Nie wieder"?</p>
<p>Es gipfelte vorläufig in die Zeit nach der Wiedervereinigung: Die 1990er Jahre, die sogenannten Baseballschlägerjahre - Mölln, Solingen, Rostock-Lichtenhagen und viele weitere Orte und Schicksale.</p>
<p>Ist das der Sinn von "Nie wieder"?</p>
<p>Und heute ist es nicht besser. Wir haben eine "gesichert rechtsextremistische" Partei als zweitstärkste Kraft im Bundestag und als stärkste im Thüringer Landtag. Viele andere politische Akteur*innen und Parteien normalisieren sie. Arbeiten mit ihr zusammen. Plappern ihre rassistischen, völkischen und menschenverachtenden Parolen nach. Bereiten den Weg für Faschismus, die radikale Rechte und Neonazismus. Und sie stehen an den üblichen Gedenktagen vor den Tafeln, Gedenkmälern oder in den Gedenkstätten. Vormittags 20 Minuten schnell eine Rede gehalten, schnell mal den Kopf zur Gedenkminute gesenkt und dann schnell wieder weg. Und schnell dann noch einen Post abgesetzt: Nie wieder. Weil man das eben so macht oder so.</p>
<p>Und da frage ich mich doch: Ist das der Sinn von "Nie wieder"?</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


        </channel>
    </rss>


