Nur wenn wir die Vergangenheit nicht vergessen, können wir aus ihr Lernen und eine Wiederholung in Zukunft vermeiden
Anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung vom Hitler-Faschismus gedachten heute rund 80 Menschen den Opfern der nationalsozialistischen Terrorherrschaft. "Die Erinnerung und das Gedenken besonders an diesem Tag hochzuhalten, ist eine enorm wichtige Aufgabe unserer Gesellschaft. Nur wenn wir die Vergangenheit nicht vergessen, können wir aus ihr Lernen und eine Wiederholung in Zukunft vermeiden", erklärt Sara Müller, innenpolitische Sprecherin des Kreisverbandes DIE LINKE.Nordhausen.
"Es war gut, dass auch heute wieder viele junge Menschen an der Veranstaltung teilgenommen und so aktiv mitgestaltet haben. Wie eine der Schülerinnen heute auch in ihrer Rede sagte, unsere Generation ist dafür verantwortlich, dass sich Geschichte eben nicht wiederholt", so Müller weiter.
"Wir sind den Befreier*innen und alliierten Kräften zutiefst dankbar, dass sie das geschafft haben, wozu das deutsche Volk damals nicht in der Lage war - die Welt vom Hitlerfaschismus zu erlösen. Es muss gerade für Menschen in Deutschland ein Selbstverständnis sein, aktiv gegen Faschismus, Rassismus und Antisemitismus einzustehen und solchen Organisationen und Strukturen entschieden entgegenzutreten. Heute ist auch ein Tag, an dem wir allen Antifaschist*innen, die seit Jahrzehnten eine enorm wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft leisten, einmal danke sagen können", ergänzt Tim Rosenstock, antifaschistischer Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE.Nordhausen.
"Es ist der nächste logische Schritt und bereits längst überfällig, dass auch der 8. Mai in Deutschland zu einem gesetzlichen Feiertag ernannt wird und ihm so die Bedeutung zugemessen wird, die ihm auch zusteht", sind sich Müller und Rosenstock einig.
