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Antifaschismus sollte der Grundkonsens unserer Gesellschaft sein. Es bedeutet für mich konsequent gegen jede faschistische Ideologie einzutreten und mich gegen diese zu engagieren. Dazu gehören natürlich Demonstrationen und Kundgebungen. Dazu gehören aber auch unermüdliche Aufklärungs- und Recherchearbeiten sowie politische Bildungsarbeit. Faschistischen, rassistischen, antisemitischen und menschenverachtenden Ideologien darf nirgends ein Platz geboten werden. Wo man ihnen Raum lässt, werden sie sich auch ausbreiten. Gerade auch der Landreis Nordhausen hat in dieser Hinsicht eine traurige Historie, blickt man nur auf das ehemalige Konzentrationslager Mittelbau-Dora, in dem mehrere Tausend Menschen ihr Leben lassen mussten. Aber auch in der jüngeren Vergangenheit der Stadt und des Landkreises gibt es viele Strukturen, die ihren historischen Vorbildern nacheiferten und noch immer nacheifern. Der Kampf gegen diese Ideologie darf also nicht aufhören, nur weil nicht mehr regelmäßig die montäglichen Demonstrationen stattfinden. Nach wie vor gehört Nordhausen nachhaltig auch zu den rechten Hochburgen im Freistaat Thüringen, wenngleich sie nicht die Mehrheit der hier lebenden Gesellschaft abbildet. Genau diese Mehrheit bedarf es im zivilgesellschaftlichen Protest und in der parlamenterischen Arbeit.